Stadtbad Redtel

Redtel

eine Fitnessport- und Therapeutische Einrichtung seit 1990 in Perleberg, Lindenstraße 1. Unser Ziel ist es, den Nutzern unserer Einrichtungen die Möglichkeit zu geben, ihre Trainings- und Therapieziele zu erreichen. Wir begleiten Sie in der Schmerzreduktion, Leistungserhaltung und Leistungssteigerung. Im Begriff von „Best Ager“ sind unsere Vorstellungen verankert. Eine ungesunde Lebensphilosophie in der Jugend, hat Auswirkung auf die Lebensqualität im Alter. Dafür sind generationsübergreifende Angebote notwendig. Das Stadtbad Redtel bietet dafür Ganztagsschulangebote mit den Mitteln des Kampfsports, Fitnesstrainings, wie auch physiotherapeutische, rehabilitative Leistungen bspw. Herzsport an.


Nach einer Trainingseinheit benötigt der Körper eine bestimmte Zeit sich zu erholen, bevor die nächste Belastung erfolgen sollte. Biologische Grundlage ist das Phänomen der Superkompensation. Von Superkompensation spricht man, wenn es nach einem starken Belastungsreiz nicht nur zur Wiederherstellung des Ausgangsniveaus, sondern zu einer Überkompensation kommt. Das Phänomen wird am Besten mit den beiden nächsten Abbildung erklärt. Ziel einer Trainingsplanung ist es, den richtigen Zeitpunkt zu finden, um eine Summation von Superkompensationseffekten zu erzielen. Der optimale Zeitpunkt kann die Leistungsfähigkeit steigern. Der falsche Zeitpunkt hingegen (häufig eine zu frühe Reizsetzung) kann die Leistungsfähigkeit verringern. In der Praxis ist das Finden des optimalen Zeitpunktes für einen neuen Belastungsreiz schwierig, da hier noch eine Reihe anderer Faktoren, wie die individuelle Anpassungsfähigkeit, die Ernährung und andere trainingsbegleitende Maßnahmen eine zentrale Rolle spielen. Alles verstanden? Wenn nicht, ihr wisst ja wo wir zu finden sind!


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Bleibt die Trainingsbelastung über eine längere Zeitdauer gleich, passt sich der Körper an. Die Trainingseinheit erzielt dann keinen überschwelligen Reiz mehr und die gleiche Belastung kann sogar unterschwellig werden. Für eine weitere Leistungssteigerung ist es erforderlich die Trainingsbelastung in gewissen Zeitabständen zu steigern. Dabei kann die Belastungssteigerung kontinuierlich oder sprunghaft erfolgen. Die kontinuierliche Form findet dabei vor allem im gesundheitsorientierten Fitnesstraining Anwendung. Die sprunghafte Steigerung der Belastung wird bei Leistungssportlern angewendet, um auch auf einem hohen Leistungsniveau noch eine Anpassung erzielen zu können. Ich möchte an dieser Stelle auch nochmal darauf hinweisen, dass die Anpassung an die körperliche Belastung nicht linear erfolgt. Je höher der Trainingszustand, umso kleiner ist die Anpassungsreaktion. Wir beraten euch gern bei der Suche nach dem idealen Belastungsreiz für euch.


Um trainingswirksam zu sein muss ein Trainingsreiz eine bestimmte lntensitätsschwelle überschreiten, da sonst keine Anpassungsreaktion ausgelöst wird. Die Intensitätsschwelle steigt mit zunehmender Leistungsfähigkeit. unterschwelliger Reiz → bleibt wirkungslos gering überschwelliger Reiz → erhält das Trainingsniveau mittel bis stark überschwelliger Reiz → ist die optimale Reizintensität zu stark überschwelliger Reiz → schädigt das System Es wird deutlich, dass die Belastung individuell gestaltet werden muss, da eine zu geringe Belastung vergeudete Zeit ist und eine zu starke Belastung zu Erkrankungen, vor allem des Binde- und Stützsystems, führt. Deshalb auch heute wieder der Aufruf: Redet mit uns, wir helfen euch gerne! „Sport frei"!


Gleichartige Trainingsreize über einen längeren Zeitraum können zu einer Stagnation führen. Veränderungen des Belastungsreizes können dies verhindern. Dabei können neben der Intensität, auch die Trainingsinhalte, die Bewegungsdynamik und die Pausengestaltung verändert werden. Die Veränderungen im Training verhindern eine Belastungsmonotonie (die Muskulatur wird „irritiert“) und verursachen als ungewohnte Belastungsreize Anpassungen. Es ist also nicht immer nötig den Widerstand der Geräte zu erhöhen. Manchmal reicht es auch die Trainingseinheit anders als gewohnt zu gestalten. Macht doch mal eine Trainingseinheit rückwärts - also mit dem sonst letzten Gerät wird gestartet. Oder ihr macht einfach mal keine Pausen... Mein Tipp gegen Muskelkater: am nächsten Tag nur lockeres Ergometer- Training.


a) intermuskuläre Koordination: Durch ein sportliches Training verbessert sich das Zusammenwirken verschiedener Muskeln bei einem gezielten Bewegungsablauf. Gekennzeichnet durch das Zusammenspiel der agonistisch und antagonistisch tätigen Muskeln. Dabei wird die hemmende Wirkung des Antagonisten reduziert und ein ökonomischer Bewegungsablauf entsteht. http://www.sportunterricht.de/lksport/intermusk.html b) intramuskuläre Koordination: Der untrainierte Mensch ist nicht in der Lage, eine sehr hohe Anzahl seiner motorischen Einheiten in der Muskulatur synchron zu aktivieren. Durch intramuskuläres Koordinationstraining kann dies jedoch erreicht werden, was für mit Krafttraining bereits vertraute Sportler zu einem hohen und schnellen Kraftzuwachs führt. Dass es bei dieser Trainingsart zu keinem bzw. eventuell nur zu geringem Muskelzuwachs kommt, ist durch die submaximalen und maximalen Belastungen bedingt, die nur geringe Wiederholungszahlen und somit auch nur eine kurze Belastungsdauer zulassen. Mangels Muskelzuwachs kann in diesem Fall der zu erwartende Kraftgewinn nur auf eine Verbesserung von nervalen und biochemischen Faktoren zurückgeführt werden. Trainingsmethode für die intramuskuläre Koordination Voraussetzung für eine Aktivierungs- bzw. Innervationserhöhung motorischer Einheiten ist ein Krafttraining mit Belastungen ab 75 bis 95 (100) und mehr Prozent der aktuellen maximalen Kraftfähigkeiten. Um einen Anpassungseffekt des neuromuskulären Systems bzw. eine Leistungssteigerung zu gewährleisten, muss z. B. die Belastungsgröße von 75% in 5 bis 8 Sätzen mit 4 bis 5 Wiederholungen trainiert werden. Für Ungeübte kommt daher ein intramuskuläres Koordinationstraining nicht infrage. http://www.sportunterricht.de/lksport/muauf3.html#muauf


Ganz wichtig: ein einmaliges Training löst noch keine erkennbaren und vor allem keine dauerhaften Anpassungen aus. Erst ein regelmäßiges Training führt zu einer stabilen Anpassung. Dabei ist es der Stoffwechsel, der sich am schnellsten (2-3 Wochen) an eine regelmäßige Belastung anpasst. Für Anpassungen des Binde- und Stützsystems, also der Muskulatur, ist bereits eine Zeit von 4-6 Wochen notwendig. Mehrere Monate benötigt das Zentralnervensystem um sich anzupassen. Um Anpassungen zu erreichen sollte der Ruhezustand mehrmals in der Woche verlassen werden. Im Gesundheitssport werden heute mindestens 2- 3 Trainingseinheiten pro Woche empfohlen.


Jedes Training muss so gestaltet sein, dass es der jeweiligen individuellen Belastbarkeit, Akzeptanz und Bedürfnislage des Sportlers entspricht. Folgende Faktoren müssen beachtet werden: - individuelle Trainingsziele (z. B. Verbesserung der Leistungsfähigkeit, Fettreduktion, Muskelzuwachs) - individuelle Belastungsverträglichkeit unter Berücksichtigung von vorliegenden Erkrankungen - biologisches Alter (dies kann durchaus dem kalendarischen Alter widersprechen) - Trainingsvorerfahrung und Trainingszustand - Trainingsmotivation oder Leistungsbereitschaft - Geschlecht und genetische Voraussetzungen


Damit Sie beim Ganzkörpertraining Muskelmasse aufbauen, sollten Sie im Kraftzirkel die Gewichte soweit anheben, dass sie nicht mehr als 8 – 10 Wiederholungen schaffen. Die letzte Wiederholung muss so anstrengend sein, dass Sie keine weitere Wiederholung ausführen können. Sie müssen dem Körper regelmäßig neue Trainingsreize geben um Muskelmasse zu gewinnen. Dies ist beispielsweise möglich indem Sie die Gewichte erhöhen. Um noch effektiver Muskelmasse aufzubauen empfiehlt es sich 3 Sätze an einem Gerät im Kraftzirkel zu absolvieren, bevor sie zum nächsten Gerät wechseln. Die Pausen zwischen den Sätzen sollten dabei nicht länger als 1 Minute andauern. Zusätzlich können neue Reize geben werden, indem das Training aufgeteilt (gesplittet) wird. Dabei werden in einer Trainingseinheit nur zwei Muskelgruppen trainiert und in der nächsten Trainingseinheit zwei andere Muskelgruppen. Das könnte dann zum Beispiel so aussehen: Montag : Brust + Trizeps Mittwoch : Beine + Schultern Freitag: Rücken + Bizeps Es gibt im Bereich des Bodybuildings noch unzählige Methoden, um die Intensität der Wiederholungen zu steigern. Wir möchten diese hier nur kurz aufzählen: - Negativwiederholungen - erzwungene Wiederholungen - Reduktionssätze - Supersätze - Vorermüdung - abgefälschte Wiederholungen - Teilwiederholungen


Einer Maximalkraftsteigerung liegt stets eine Muskelfaserquerschnittsvergrößerung zu Grunde. Die Muskelfaserquerschnittsvergrößerung (= Hypertrophie) beruht auf einer Vergrößerung der Muskelfaserbestandteile (Myofibrillen). Diese Vergrößerung kommt durch eine Vermehrung der Sarkomere innerhalb der einzelnen Myofibrillen zu Stande. Im Zusammenhang mit der Hypertrophie treten auch Veränderungen im Bau und der Funktion des versorgenden Nervensystems ein (z.B. zusätzliche Aufzweigung = Splicing der motorischen Nerven). Umstritten ist bis heute ob es auch zu einer Vermehrung der Zahl der Muskelfasern kommt (Hyperplasie). Beim Muskelwachstum vergrößern sich die in der Muskulatur vorhandenen schnellen FT- und langsamen ST- Fasern unterschiedlich. Bei langsamen, langen bzw. hohen Beanspruchungen (Intensität ca. 40-60%) oder bei langsamer dynamisch- negativer Arbeit wachsen eher die roten, langsamen Fasern. Bei Bewegungen gegen hohe Widerstände (Intensität ca. 60-80%), mit höchstmöglicher Geschwindigkeit, wachsen eher die schnellen Fasern .


Muskelkater ist häufig die Folge von zu hohen Trainingsbelastungen. Man kann Muskelkater nicht immer verhindern, aber man kann das Risiko durch eine Erwärmung senken. Auch wer regelmäßig ohne Belastungsspitzen trainiert und seine Koordination verbessert, leidet deutlich seltener unter Muskelkater. Was hilft gegen Muskelkater? Wärmebehandlungen, wie warme Bäder und Saunagänge helfen gegen die Schmerzen. Zusätzlich sollte man auch nicht mit dem Sport pausieren, sondern leicht weiter trainieren.


Ja natürlich, eine körperliche Aktivität reduziert das Risiko einer Demenzerkrankung um 60 %. Denn eine körperliche Betätigung führt zu einer besseren Vernetzung und Aktivität der Nervenzellen, zu Veränderungen in der Genexpression, sowie zu einer erhöhten Durchblutung und Sauerstoffversorgung im Gehirn. Daneben schützt Sport vor einer Gefäßverkalkung und reduziert den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und normalisiert den Blutzucker. Eine regelmäßige körperliche Aktivität mit abwechslungsreichen Trainingsinhalten reduziert also viele Ursachen für eine Demenzerkrankung. Es genügt für positive Effekte schon ein Training von 3- 4x pro Woche. Die alte römische Weisheit: „In einem gesunden Körper wohnt ein gesunder Geist“ hat heute mehr Gültigkeit denn je.


Der Mensch produziert im Normalfall bis zum 20. Lebensjahr neue Alveolen. Danach beginnt die Lunge einen Teil ihres Gewebes zu verlieren. Die Zahl der Alveolen nimmt ab und dementsprechend auch die Zahl der Lungenkapillaren. Die Lungen werden weniger elastisch (Die Fähigkeit, sich auszudehnen und zusammenzuziehen) auf Grund verschiedener Faktoren, wie der Verlust des Gewebeproteins Elastin.


Veränderungen des Muskel- und Knochenbereiches vergrößern die Brust im Verhältnis Vorn nach Hinten. Der Verlust an Knochenmasse in den Rippen und in den Wirbelsäulenknochen, an Minerallagern in den Rippenknorpeln und die Veränderung der Wirbelsäulenkrümmung sind die Ursachen. Bei der Krümmung kann eine Kyphose (Wirbelsäulenkrümmung nach hinten) oder eine Skoliose (Seitliche Wirbelsäulenkrümmung) entstehen.


In den Wintermonaten kommt es durch glatte Oberflächen im Außenbereich vermehrt vor, dass man ins Rutschen gerät. In diesem Moment muss der Körper in Bruchteilen von Sekunden reagieren und gegensteuern, um einen Sturz zu verhindern. Gleichzeitig versucht man, wenn ein Sturz nicht zu vermeiden ist, diesen abzufangen, so dass der Kopf geschützt wird. Ein Training, speziell zur Sturzprophylaxe kann helfen. Im Training wird Koordination und Gleichgewicht, sowie die Beweglichkeit geschult. Wir empfehlen für einen sichereren Alltag ein spezielles Training, welches 1- 2 mal pro Woche stattfinden sollte. Viele Einrichtungen bieten ein Training zur Sturzprophylaxe an. Fragen Sie einfach in der Einrichtung ihres Vertrauens nach, oder befragen Ihre Krankenkasse zu den laufenden Angeboten.


Die maximal generierte Kraft beim Ein- und Ausatmen verringert sich mit dem Alter, weil das Zwerchfell und die Muskeln zwischen den Rippen schwächer werden. Die Brust ist zum Atmen weniger dehnbar und das Atmungsmuster kann sich leicht verändern, um die verringerte Dehnungsfähigkeit zu kompensieren.


Die atemsynchrone Herzfrequenzschwankung - respiratorische Sinusarrhythmie (RSA), ist der bisher am häufigsten untersuchte Parameter der Interaktion zwischen Atmung und Herzfrequenz. Dabei kommt es bei Inspiration zu einer Zunahme, bei Exspiration zur Abnahme der Herzfrequenz. Es ergibt sich näherungsweise eine sinusförmige Kopplung zwischen Atmung und Herzfrequenz. Quantität und Qualität der respiratorischen Sinusarrhythmie wird medizinisch-wissenschaftlich betrachtet anhand der Amplitude der Herzfrequenzveränderung innerhalb eines repräsentativen Atemzugs von 6 aufeinander folgenden Atemzügen beschrieben. Die respiratorische Arrhythmie ist der Normalbefund, der ausgeprägt bei Kindern und Jugendlichen auftritt. Mit zunehmendem Alter sinkt die Fähigkeit, diese flexible Reaktion des Herzschlages an die jeweiligen Erfordernisse herzustellen. Die Messung der Respiratorischen Sinusarrhythmie ist ein etabliertes Standardverfahren in der autonomen Funktionsdiagnostik zur Überprüfung der autonomen Balance und der Parasympathikusaktivität. Die atemabhängigen Herzfrequenzschwankungen geben Auskunft über den Grad der Fähigkeit das vegetative Nervensystem zu regulieren.


Die maximale Lungenfunktion nimmt mit dem Alter ab. Die Menge des Sauerstoffes, die durch die Alveolen ins Blut aufgenommen wird, verringert sich. Die Luftmenge in den Atemwegen nimmt vom 30. Lebensjahr an ab. Die Lunge besitzt jedoch genügend Reservevolumen, so dass bei einer gesunden Lunge, weit über das 100. Lebensjahr genügend Lungenvolumen vorhanden ist.


Eine weitere wichtige Veränderung für viele ältere Menschen besteht darin, dass durch den Elastizitätsverlust, eine Tendenz zum Kollaps der Atemwege besteht.


Normalerweise kontrolliert das Gehirn den Atmungsvorgang. Es erhält Informationen von allen Teilen des Körpers, wie viel Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid sich im Blut befindet. Niedrige Sauerstoffwerte oder hohe Kohlenstoffdioxidwerte lösen eine erhöhte und tiefergehende Atmungsfrequenz aus. Es ist auch normal für gesunde, ältere Leute eine verringerte Reaktion sowohl auf niedrigere Sauerstoffwerte als auch auf erhöhte Kohlendioxidwerte zu besitzen.


Je höher das Gewicht, mit dem Sie trainieren, desto mehr Anstrengung bedeutet das für die Muskeln. Es ist falsch im Moment der Belastung die Luft an zuhalten. Es lastet dann ein sehr hoher Druck auf den Gefäßen, dem Herz und der Lunge. Auch sehr kurze, flache Atemzüge (Pressatmung) ist während einer Belastung nicht sinnvoll. Besonders beim Krafttraining lässt sich die Atmung mit der körperlichen Belastung einfach synchronisieren. Es sollte hier bei der Belastung ausgeatmet und während der Entlastung eingeatmet werden.


Exzentrisches Training zeichnet sich durch einen Trainingsreiz aus, bei welchem eine Belastung abgebremst wird. Es ist ein Training, bei welchem die beanspruchte Muskulatur nicht verkürzt, sondern gedehnt wird. Exzentrisches Training (auch als negatives Training bekannt) ist eine Technik, die es ermöglicht Bewegungen mit 30 bis 40 % mehr Gewicht, als man normalerweise (konzentrisch) zu realisieren. Das ist zum Beispiel beim Bankdrücken der Fall, wo ein schweres Gewicht langsam zur Brust herabgelassen und vom Trainingspartner wieder angehoben und abgelegt wird. Auch das Bergablaufen, bei welchem vor allem Bremsarbeit geleistet wird, ist ein exzentrisches Training. Aktuell gibt es verschiedene Trainingsgeräte die ein exzentrisches Training ermöglichen. Ein Ergometer, das von einem Motor angetrieben wird, die Pedalbewegung müssen dosiert abgebremst werden (Eccentric cycling trainer). Zusätzlich Krafttrainingsgeräte wie zum Beispiel der Eccentron™ - Negative Resistance Trainer und der Metitur eccentric trainer. Natürliche exzentrische Bewegungsphasen finden wir z. B. beim bergab gehen oder dem hinab springen von einem Stuhl.


Exzentrische Muskelarbeit ist bei vielen alltäglichen Aktivitäten und im Sport von großer Bedeutung. Bei Abbremsbewegungen während einer Landung, beim Skifahren oder beim Bergabwandern auch beim Joggen ist der Anteil exzentrischer Muskelarbeit groß. Der Energieverbrauch und damit die Kreislaufbelastung ist bei exzentrischer Muskelarbeit geringer als bei vergleichbarer konzentrischer Belastung. Bei höheren Widerständen ist der Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdrucks im Vergleich zu konzentrischen Belastungen deutlich geringer. Diese Eigenschaft kann man sich beispielsweise im Rehabilitationstraining von Herzpatienten zunutze machen. Das Training bewirkte bei minimaler Belastung des Herz-Kreislauf-Systems signifikante Verbesserungen der Beinkraft. Es scheint, dass exzentrisches Training zusätzliche Adaptationen in der Muskulatur und im Organismus bewirkt, welche mit konventionellem Krafttraining nicht im gleichen zeitlichen Rahmen möglich sind.


Woher kommt der stechende Schmerz? Es ist bis heute noch nicht ganz klar wie es zu den Schmerzen kommt. Es gibt jedoch 3 Theorien die eine Erklärung bieten sollen. 1. Man geht davon aus, dass die Milz zusätzlich Blut in den Kreislauf pumpt. Jedoch ist diese Theorie am unwahrscheinlichsten da Seitenstechen auf beiden Seiten auftreten kann. 2. Die Schmerzen könnten vom Magen kommen, wenn man zu viel gegessen hat. Hierbei wird davon ausgegangen, dass der zu volle Magen durch die Erschütterungen das umliegende Gewebe reizt und daher die stechenden Schmerzen kommen. Jedoch konnte auch dies nicht belegt werden. 3. In dieser Theorie, die auch die am häufigsten zur Erklärung herangezogen wird, soll der Schmerz auftreten wenn das Zwergfell ein Sauerstoffmangel aufweist und daher verkrampft. Diese wird als wahrscheinlichste Theorie gewertet.


Man sollte nach dem Essen 2 Stunden warten bevor man mit dem Sport beginnt. Weiterhin sollte man beim Atmen auf ein einige Regeln achten: keine Pressatmung, gleichmäßig Atmen und die Luft nicht anhalten. Zusätzlich sollte man die Belastung immer mit einer niedrigen Intensität beginnen. Also vor hohen Belastungen, sollte eine Erwärmung erfolgen.


Tempo im Training drosseln, beim Einatmen die Arme heben, tief Einatmen, gleichmäßig Atmen und gegebenenfalls die betroffene Stelle leicht Massieren, auch eine betonte Bauchatmung kann helfen.


Abschließend ist zu sagen, dass keine genaue Ursache festgestellt werden konnte. Daher kann man auch nicht genau sagen, welche Technik am Besten hilft wenn der Schmerz auftritt.


Ein gesunder Mensch atmet in 14 – 20 Atemzügen etwa 4 – 6 l Atemluft pro Minute ein- und aus, wenn der Körper ruht. Das Zeitverhältnis zwischen Einatmung und Ausatmung entspricht etwa 1 : 2, d.h. die Ausatmung dauert etwa doppelt so lange wie die Einatmung. Bei erhöhtem Sauerstoffverbrauch, etwa bei körperlicher Anstrengung, psychischer Erregung etc. wird die Atmung für eine bestimmte Zeitspanne angeregt.


Ziel eines Trainings ist es ruhig, tief und gleichmäßig atmen zu lernen. Dadurch werden das Wohlbefinden und die Immunabwehr verbessert. Zudem wirkt sich das tiefe und ruhige Atmen positiv auf die Durchblutung aus und sorgt für eine optimale Sauerstoffversorgung des gesamten Organismus. Ein weiterer Vorteil: wenn es mal wirklich hektisch ist, hilft die richtige Atmung wieder innerlich zur Ruhe zu kommen. Wichtig ist es die Bauchatmung, auch Zwerchfellatmung genannt, wieder in den Vordergrund zu rücken. Sie ist gesünder als die Brustatmung, diese ist nur oberflächlich und man nutzt nur einen Teil des Lungenvolumens. Die Bauchatmung ist dagegen tiefer und es werden auch die unteren Teile der Lunge mit ausreichend Sauerstoff versorgt.


Der Mensch produziert im Normalfall bis zum 20. Lebensjahr neue Alveolen. Danach beginnt die Lunge einen Teil ihres Gewebes zu verlieren. Die Zahl der Alveolen nimmt ab und dementsprechend auch die Zahl der Lungenkapillaren. Die Lungen werden weniger elastisch (Die Fähigkeit, sich auszudehnen und zusammenzuziehen) auf Grund verschiedener Faktoren, wie der Verlust des Gewebeproteins Elastin.


Veränderungen des Muskel- und Knochenbereiches vergrößern die Brust im Verhältnis Vorn nach Hinten. Der Verlust an Knochenmasse in den Rippen und in den Wirbelsäulenknochen, an Minerallagern in den Rippenknorpeln und die Veränderung der Wirbelsäulenkrümmung sind die Ursachen. Bei der Krümmung kann eine Kyphose (Wirbelsäulenkrümmung nach hinten) oder eine Skoliose (Seitliche Wirbelsäulenkrümmung) entstehen.


Die maximal generierte Kraft beim Ein- und Ausatmen verringert sich mit dem Alter, weil das Zwerchfell und die Muskeln zwischen den Rippen schwächer werden. Die Brust ist zum Atmen weniger dehnbar und das Atmungsmuster kann sich leicht verändern, um die verringerte Dehnungsfähigkeit zu kompensieren.


Die maximale Lungenfunktion nimmt mit dem Alter ab. Die Menge des Sauerstoffes, die durch die Alveolen ins Blut aufgenommen wird, verringert sich. Die Luftmenge in den Atemwegen nimmt vom 30. Lebensjahr an ab. Die Lunge besitzt jedoch genügend Reservevolumen, so dass bei einer gesunden Lunge, weit über das 100. Lebensjahr genügend Lungenvolumen vorhanden ist.


Eine weitere wichtige Veränderung für viele ältere Menschen besteht darin, dass durch den Elastizitätsverlust, eine Tendenz zum Kollaps der Atemwege besteht.


Normalerweise kontrolliert das Gehirn den Atmungsvorgang. Es erhält Informationen von allen Teilen des Körpers, wie viel Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid sich im Blut befindet. Niedrige Sauerstoffwerte oder hohe Kohlenstoffdioxidwerte lösen eine erhöhte und tiefergehende Atmungsfrequenz aus. Es ist auch normal für gesunde, ältere Leute eine verringerte Reaktion sowohl auf niedrigere Sauerstoffwerte als auch auf erhöhte Kohlendioxidwerte zu besitzen.


Ganz wichtig ist es beim Üben niemals die Luft anzuhalten, auch nicht bei höherer Belastung. Beim Langhanteldrücken zum Beispiel, sollten Sie ausatmen, wenn Sie das Gewicht hoch drücken, und einatmen, wenn Sie das Gewicht herunterlassen. Mit der Zeit und Erfahrung erfolgt die richtige Atmung automatisch.


Beim Ausatmen wird unser Körper von anfallenden Stoffwechselprodukten befreit, die nicht mehr benötigt werden. Beim Einatmen wird Sauerstoff in die Lunge gebracht und weiter zu den Organen und Zellen transportiert. Je mehr wir leisten, desto mehr Sauerstoff braucht unser Körper. Dadurch hängt die Atmung eng mit dem Wohlbefinden und der Leistung unseres Körpers zusammen.


Bei Belastung nimmt die Atemfrequenz wegen dem erhöhten Sauerstoffbedarf zu. Als Faustregel bei gymnastischen Übungen oder Bodybuilding gilt, dass bei der Anstrengung ausgeatmet wird und nach der Anstrengung eingeatmet wird. Damit wird die Kontraktion der Atemmuskulatur sinnvoll mit der Kontraktion der beanspruchten Muskulatur koordiniert. Der Trainingseffekt erhöht sich damit und die Übungen werden erleichtert. Optimal ist es, wenn diese Atemtechnik schließlich ohne großes Nachdenken angewendet wird.