Alle Blutdruckmessgeräte, egal ob vom Discounter oder aus der Apotheke, müssen dieselbe Prüfung bestehen.
Die Norm dafür heißt DIN EN ISO 81060-2.
So wird geprüft:
• 2 Prüfer messen auskultatorisch nach DIN 81060-1
(Doppelstethoskop + analoges Referenzgerät)
• 1 Proband, aber 3 Vergleichsmessungen pro Person
• Insgesamt: 85 Probanden → 255 Vergleichsmessungen
• Die beiden Prüfer dürfen sich max. 4 mmHg unterscheiden
• Das automatische Gerät (81060-2) darf zur Referenz max. ±10 mmHg abweichen
Warum das wichtig ist?
Alle Geräte auf dem Markt müssen diese identische Prüfanordnung bestehen.
Das bedeutet:
Kein Gerät ist „genauer“, weil alle dieselben Grenzwerte erfüllen müssen.
Die wirkliche Qualität hängt daher eher von Signalstabilität, Software und Verarbeitung ab. Nicht vom Label oder Preis.
Beeinflusst wird die Genauigkeit durch:
• stabile Druckmessung
• klare Erkennung des Pulsdrucksignals
• robuste Software
• passende Manschettengröße
• richtige Anwendung
Kurz gesagt:
Genau sind sie alle, entscheidend ist, wie verlässlich sie im Alltag messen.
Die ungeschminkte Wahrheit ist jedoch auch, die Geräte können tatsächlich nur den genormten Wert anzeigen und der nach den Vorgaben der WHO eingeordnet wird. Wer glaubt Pulsdruckrhythmen und mehr daraus abzulesen, irrt!
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Welches Blutdruckmessgerät ist das genaueste?