HRV – Ein Wert mit Basis, aber derzeit ohne Substanz zur Stress- oder Leistungsfähigkeitsmessung
Links: Rhythmus.
Rechts: Vorhofflimmern/ Herzrhythmusstörungen
Vorhofflimmern ist kein Detail.
Es ist der Unterschied zwischen kontrollierter Funktion und chaotischem System.
Und genau hier wird es spannend.
Diverse Nutzer veröffentlichen Aussagen zur HRV (NN50, RSMMD…), „Stresslevel“. Aber erklären nicht, ob das Signal überhaupt stabil ist, Blackbox, Feedback fehlt, bzw. warum das Ergebnis so ist?
Was bringt dem Nutzer eine „gute HRV“, wenn das Herz unregelmäßig schlägt?
Das Problem ist die Messung. Das Problem derzeit ist, ohne Kontext, keine klare Interpretation zur HRV.
Kontext könnte sein. Gesundheit, Erkrankungen, Medikation, Dehydration, Leistungsfähigkeitsstatus, Müdigkeit, Erschöpfung, Essen, Kontraktilität, Blockaden, HF Starre, Angst, Trauer, Glück usw. und all das wirkt auf die physische Einstellung zum benötigten Herzzeitvolumen.
Und dann kommt der „Adlat“ HRV und soll die Welt erklären.
Jeder Zweite schreibt, die Interpretation ist Fehlerhaft und muss besser werden. Und das ist wenigstens ehrlich. Fakt ist aber, ohne den Druck zu kennen, ist eine Einordnung zur Frequenz und somit auf die HRV/ RSA nicht möglich.
Und was macht das gegenläufige System der Blutdruckschwankung zweiter Ordnung (BDII), klotz zu wie die HRV definiert und schweigt oder was?
Wir brauchen eine Messung der Drücke von Herzaktion zu Herzaktion, um der HRV Grenzwerte zur Definition von Stress und Leistungsfähigkeit zu geben.
Wir brauchen eine gute Integritätsprüfung zur Feststellung von Artefakten gegenüber Herzrhythmusstörungen. Das ist wie Differenzialdiagnostik zu behandeln.
Wir brauchen nicht mehr Kontext, wir brauchen die richtigen Basisdaten zur Einordnung der HRV.
Die Grenzwerte der HRV müssen funktionieren für das Metermaß.
Ich frage bei den ganzen Veröffentlichungen immer wo die Aussagen herkommen. Ich Frage welche Grenzwerte sind gut und welche sind schlecht. Schweigen im Walde, oder, das ist nur klinisch so. Auch hier wieder Fehler. Das Video zeigt keine klinischen Daten.
Rhythmus kann eine Basis sein, wenn wir den Grund in der Anpassung verstehen.
Ist das System stabil (Integrität)?
Ist der Rhythmus sauber (Integrität)?
Oder ist es nur scheinbare Aktivität im Chaos (Erkrankung, Medikation Dehydration…)?
Die letzte Logikprüfung, wie reagiert der Körper auf Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Erkrankungen, Medikation, Dehydration…? Und was machen nun die physischen Anpassungen an HF Drücke, Kontraktilität, Blockaden Starre HF usw..
Erst wenn diese Unklarheiten bekannt sind, stimmt die HRV Aussage zum Ergebnis und eine Bewertung macht überhaupt Sinn.
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